{"theater":{"slug":"tip-darmstadt","name":"Theater im Pädagog","address":"","lat":49.8745,"lon":8.6505,"city":"darmstadt","website_url":"https://www.ztix.de","ticketing_provider":null},"performances":[{"date":"2026-11-26","end_time":"22:00","id":2251767628,"provider_event_id":"ella-theiss-liest-aus-ihrem-neuen-romandas-darmsta-v9uG9s","show_id":3476094462,"status":"available","ticket_url":"https://www.ztix.de/tip/events/ella-theiss-liest-aus-ihrem-neuen-romandas-darmsta-v9uG9s","time":"20:00","show":{"city":"darmstadt","description":"Ella Theiss liest Hilde Feld singt „Das Darmstädter Mörderliebchen“ – ein Kriminalfall zur Zeit der deutschen Revolution, schaurig aber wahr. Autorin Ella Theiss präsentiert Auszüge aus ihrem historischen Roman. Kabarettistin Hilde Feld begleitet sie mit Revolutionsliedern aus dieser dramatischen Epoche. „Das Darmstädter Mörderliebchen“ – Roman nach einem authentischen Kriminalfall zur Zeit der Revolution 1948/49. Gräfin Emilie von Görlitz verbrennt in ihren Gemächern. Die Öffentlichkeit wittert einen Gattenmord, doch festgenommen wird Kammerdiener Johann. Auch für dessen Braut Christina beginnt eine schwere Zeit. Doch da bricht die Revolution aus, Freiheit und Gleichheit sind angesagt. Bekommt Johann eine Chance? Prominente Nebenfiguren: die spätere Frauenrechtlerin Luise Büchner und der Autor des „Struwwelpeter“, Heinrich Hoffmann. Ella Theiss wohnt seit Jahrzehnten in Roßdorf. Sie hat Germanistik und Sozialwissenschaften studiert, anschließend als Redakteurin, PR-Texterin und Sachbuchautorin gearbeitet. Heute schreibt sie vor allem Romane und Erzählungen, von denen mehrere ausgezeichnet wurden. Homepage der Autorin: www.ellatheiss.de Hilde Feld, wohnhaft in Velbert und studierte Musikerin, tritt als Sängerin mit eigenen kabarettistischen Chansonprogrammen auf. 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Unsere Überschrift enthält wichtige, gute Wünsche, die er im Gedicht „Orges Wunschliste“ seinem Jugendfreund Georg Pflanzelt, also Orge, in den Mund legt, am Anfang seines Todesjahres 1956, nach einem Leben, das man weiß Gott nicht einfach „hell“ nennen kann. Lange vorher hat er auch über seinen Tod nachgedacht, ohne Sentimentalität, auch über seinen Nachruf. Dem mit ihm befreundeten Pfarrer Karl Kleinschmidt rät er: Schreiben Sie nicht, dass Sie mich bewundern. Schreiben Sie, dass ich unbequem war und es auch nach meinem Tode zu bleiben gedenke. Es gibt auch dann noch gewisse Möglichkeiten. Brechts Leben fiel in eine Zeit, in der viel gestorben wurde, in zweien, von seinem Land angezettelten Weltkriegen, 17 Millionen Menschen im Ersten, 75 Millionen im Zweiten, darunter Brechts Sohn Frank, der, als Luftjäger eingezogen, am 13. Nov. 1943 im russischen Winter, in Porchow, Nordwestrussland, starb. Neben den Toden an Kriegen sterben die Leute in schlechten Zeiten an Armut, Kälte und Hunger, zerreißen auf offener im Jahre 1919, in der Berliner Frankfurter Allee, hungernde Menschen ein Pferd, das aus Schwäche zwar den Wagen nicht mehr ziehen kann, aber noch längst nicht gestorben ist. Brecht nimmt den Vorgang in schweren Zeiten, 1931, noch einmal auf in seinem großen Gedicht Ein Pferd klagt an, nach Grimms Märchen Oh Falladah, die du hangest. Aus Sorge, dass das nun mit Kriegen, und also Sterben durch Bomben, Hunger und Kälte, so weiter geht – auch unsere, derzeit besonders akute Sorge – warnte Brecht in einem mahnenden „Brief an die deutschen Künstler und Schriftsteller 1951 so: Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten. 1918 beobachtet der Dichter: Im Frühjahr 1918 durchkämmte der kaiserliche General Ludendorff zum letzten Mal ganz Deutschland nach Menschenmaterial. Brechts dichterischer Kommentar dazu war in diesem Jahr seine sehr berühmte Legende vom toten Soldaten, für die er fast vom Augsburger Realgymnasium geflogen wäre. Das Thema war: Dulce et decorum est pro patriam mori und alle bestätigten diesen Satz. Brecht aber schrieb: Der Ausspruch, dass es süß und ehrenvoll sei, für das Vaterland zu sterben, kann nur als Zweckpropaganda gewertet werden. Das Volk verliert jeden Krieg, wie er nach Hiroshima sagt, wo nur 1 Flugzeug mit 13 Mann Besatzung nötig war, um 200.000 Menschen sofort, 120.000 danach zu töten: Die Früchte des Wissens sind tödlich geworden. Das darf nie vergessen werden. Denn, seine Meinung, Der Tod ist zu nichts gut. Und, im Übrigen, wie seine Frau Helli und seine Tochter Barbara sagen, seine letzten Worte waren am 14.August 1956, um 23.45: Laßt mich in Ruhe! Buch: Gina Pietsch, Musikalische Einrichtung: Frauke Pietsch Studium im Fach Chanson bei Gisela May, an der HS für Musik „Hanns Eisler“ zu Berlin; Schauspielabschluss an der HS für Schauspielkunst „Ernst Busch“ zu Berlin; dort und an der Filmuniversität Babelsberg „Konrad Wolf“ 1992 bis 2010 Lehrtätigkeit für Gesang und Interpretation; wichtigster Lehrer Ekkehard Schall; zahlreiche Arbeiten für Rundfunk und Fernsehen; achtzig Soloabende, dreißig davon zu Brecht, die weiteren basierend u.a. auf Texten und Musiken von Bachmann, Bejarano, Braun, Degenhardt, Eisler, Engels, Fried, Gernhardt, Goethe, Hacks, Heine, Henning, Jara, Kabarett, Kempner, Luther, Luxemburg, Marx, Pellert, Schall, Schrader, Schumann, Theodorakis, Tucholsky und Weill gespielt, inszeniert in Berlin, Celle, Cottbus, Fürth, Halle, Hof 1998, ihre Inszenierung des Brecht-Abends „Die Ware Liebe“ am Stadttheater Fürth erhielt den Bayrischen Theaterpreis; Preis für Solidarität und Menschenwürde , BÜSGM, 2018 Ehrenmitglied der Ernst Busch-Gesellschaft 2021 Brecht-CD „Alles wandelt sich“ 1991 Brecht-CD „Klampfenlieder bei Brecht“ 1997 Weihnachts- CD „Jesus macht nicht mehr mit“ 2001 Folkerts-CD „Pietsch singt Folkerts“ 2002 Brecht-CD „Er hat Vorschläge gemacht“ 2007 Hacks-CD „Was träumt der Teufel“ 2009 Hörbuch Sabine Rückert , „Unrecht im Namen des Volkes“ 2007 Hörbuch Hartmut Reiber „Grüß den Brecht“ – Das Leben der Margerete Steffin 2009 Bardo-Henning-CD „Lieder der Verschollenen“ 2015 Autobiografie „Mein Dörfchen Welt, 2017 Marx-CD „Seiner Nützlichkeit wegen“ 2019 Sagen wird man über unsre Tage „DDR“-CD 2020 Hörbuch zur „Olga Benario“ von Ruth Werner, 2020 www.ginapietsch.de Frauke Pietsch Pianistin und Sängerin – Studium der Musik- und Kommunikationswissenschaftlerin TU Berlin, Abschluss M.A. Mit einer Forschungsarbeit über die Musik der Lakota; Übersetzerin Berlin/Dublin seit 1997; Volontariat Musikredaktion Jugendradio DT64 Oberstufenabschluss Klavier 1992, Gesang seit 1992. erste Engagements 1990 – auch mit eigenen Arrangements und Kompositionen - aktiv u.a. mit Gina Pietsch, Stefan Litsche, Scarlett 'O, Tina Powileit, Jürgen Ehle, Julia Schwebke & Friederike Ziegler Marx-CD „Seiner Nützlichkeit wegen“ 2019 www.frauke-pietsch.de ORGES WUNSCHLISTE 1956, Hannes Zerbe BALLADE VON DEN SEERÄUBERN aus Brechts „Hauspostille“, 1918/trad. EIN PFERD KLAGT AN um 1931/Hanns Eisler, Herbst 1932 Nach dem Tod meiner Mitarbeiterin M.S. 1941 GEBT KEINEN EURESGLEICHEN AUF Bertolt Brecht, 1938/Gerhard Folkerts, 1993 LEGENDE VOM TOTEN SOLDATEN 1918 Freundschaft aus „Geschichten vom Herrn B.“, 1977/ André Müller, Gerd Semmer GEGEN VERFÜHRUNG aus Brechts „Hauspostille“, 1918/Bertolt Brecht, 1918 Ich benötige keinen Grabstein 1933 AUFBAULIED DER FDJ Dezember 1948/Paul Dessau 1948/49 GEGENLIED ZU „VON DER FREUNDLICHKEIT DER WELT“ Anfang 1956/trad. LIED DES SPEICHELLECKERS 1937/Siegfried Matthus DIE SEERÄUBER-JENNY aus „Die Dreigroschenoper“, 1928/Kurt Weill, 1928 - Pause - Sieben Jahre aßen wir das Brot des Schlächters Bertolt Brecht, 1939 MEIN BRUDER WAR EIN FLIEGER aus “Kinderlieder”, 1937/Paul Dessau, 1949 DAS LIED VOM WEIB DES NAZISOLDATEN aus “Schweyk im Zweiten Weltkrieg”, Hanns Eisler, 1943 Die protestiert haben um 1936/37 DIE BALLADE VOM ERTRUNKENEN MÄDCHEN um 1919/aus „Berliner Requiem“ Kurt Weill, 1928 HIER RUHT DIE JUNGFRAU um 1925/aus „Berliner Requiem“ Kurt Weill, 1928 Ballade von der alten Frau 1922 Der Totenvogel Frühling1938 DEUTSCHES MISERERE aus “Schweyk im Zweiten Weltkrieg”, Hanns Eisler, 1943 Epistel an seine Augsburger 1945 Morgens und abends zu lesen August 1937 DIE BALLADE VON DER HÖLLENLILLI Juli, August 1929/Kurt Weill, 1929 Gesang vom Sommer, 14. Psalm 1920 KLEINE LIEDER FÜR STEFF 1934, Paul Dessau, Hannes Zerbe Als ich im weißen Krankenzimmer Mai 1956 LIED VON DER MOLDAU Aug, Sept 1943/Hanns Eisler, 1956 KINDERHYMNE aus “Kinderlieder”, 1950/Ha1950 nns Eisler, - Änderungen vorbehalten -","detail_url":"https://www.ztix.de/tip/events/brecht-aVcOK0","id":3734654532,"image_url":"https://api.ztix-technik.de/home/organizers/tip/events/aVcOK0/files/71781","slug":"von-den-leben-die-hellen-von-den-toden-die-schnellen-brecht-zum-70-todestag-am-14-august-2026-mit-gina-pietsch-frauke-pietsch","theater_slug":"tip-darmstadt","title":"Von den Leben die hellen, von den Toden die schnellen Brecht zum 70. Todestag am 14. 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Das Original oder der Newcomer? Ralph Turnheim, bislang einsamer Champion der Live-Vertonung per Wiener Mundwerk, Preisträger des deutschen Stummfilmpreises, stellt sich seinem Herausforderer: Felix „Fail-X“ Münk, der aufmüpfige Hesse aus Darmstadt. Zerstörungsorgien auf und vor der Leinwand sind garantiert. Feine Klinge und Holzhammer liegen bereit. Die Fäuste sind geballt, die Schreibfedern gespitzt, die Hufe scharren, Filme rattern, Reime purzeln, in zweierlei Mundart. Alle und jeder werden am Ende am Boden liegen: Ralph und Felix vor Erschöpfung, das Publikum vor Lachen. Über allem stehen nur Laurel & Hardy. Zwei auf der Leinwand und zwei vor der Leinwand, die sich nichts schenken. Was will man mehr?","detail_url":"https://www.ztix.de/tip/events/laurel-und-hardy-zKOTgL","id":2603278048,"image_url":"https://api.ztix-technik.de/home/organizers/tip/events/zKOTgL/files/71598","slug":"die-gro-e-schlacht-um-laurel-und-hardy","theater_slug":"tip-darmstadt","title":"Die große Schlacht um Laurel und Hardy"},"theater":{"name":"Theater im Pädagog","slug":"tip-darmstadt","website_url":"https://www.ztix.de"}},{"date":"2026-12-12","end_time":"22:00","id":2070644836,"provider_event_id":"die-groe-schlacht-um-laurel-und-hardy-QlPcS0","show_id":2603278048,"status":"available","ticket_url":"https://www.ztix.de/tip/events/die-groe-schlacht-um-laurel-und-hardy-QlPcS0","time":"20:00","show":{"city":"darmstadt","description":"Ralph Turnheim & Felix Münk – Leinwandlyrik <ul> DIE GROSSE SCHLACHT UM LAUREL & HARDY Wiener Schmäh und Hessisch Gebabbel</ul> Das größte Komikerduo aller Zeiten ist: Stan Laurel & Oliver Hardy. 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